Fire Control Security
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Brandschutz Dortmund Fire Control Security
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Einfache Bedienung

(Achten Sie auf Aufladelöscher, bzw. Dauerdrucklöscher)

 

Jeder Feuerlöscher ist ohne besondere Kenntnisse zu bedienen, es genügt völlig, die aufgedruckte Gebrauchsanweisung zu befolgen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie sich allerdings schon jetzt mit der Bedienung der bei Ihnen verfügbaren Feuerlöscher vertraut machen. Lesen Sie dazu die auf dem Feuerlöscher angebrachte Gebrauchsanweisung aufmerksam durch und machen Sie sich mit den vorhandenen Bedienungselementen vertraut. Dies erspart Ihnen im Ernstfall wertvolle Zeit.

  • Sicherung ziehen
  • Auslöseeinrichtung bedienen; hier durch Eindrücken des Schlagknopf
  • Feuer mit gezielten Stößen löschen
  •  

 

Allgemeines taktisches Vorgehen beim Löschen von Bränden

 

 

Windrichtung beachten, immer mit dem Wind vorgehen, von unten in die Glut, nicht in die Flammen spritzen, dabei genug Abstand halten, damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt. Unbedingt stoßweise löschen.

 

 

Flächenbrände von vorne und von unten ablöschen, nicht von hinten oder oben, immer das Brandgut, nicht die Flammen löschen.

 

 

Bei Tropf- oder Fließbränden von oben (Austrittstelle) nach unten (brennende Lache) löschen.

 

 

Bei größeren Entstehungsbränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig und nicht nacheinander einsetzen.

 

 

Auf Rückzündung achten, Brandstelle nicht verlassen, sondern beobachten.

 

Nach der Benutzung des Feuerlöschers, diesen auf keinen Fall wieder an seinen angestammten Platz verbringen, sondern sofort wieder füllen lassen.

 

Bei Bränden nahe elektrischer Anlagen muss unbedingt der auf dem Löscher angegebene Sicherheitsabstand gewahrt werden. Bei einem Kohlendioxidlöscher muss beachtet werden, dass das austretende Gas den Sauerstoff verdrängt, was in engen schlecht belüfteten Räumen ein Atemschutzgerät erforderlich macht.

Regelmäßige Überprüfung erforderlich

Wenn Sie über geeignete Feuerlöscher verfügen, ist der erste Schritt getan. Doch nur bei Geräten, die regelmäßig geprüft werden, ist davon auszugehen, dass die Funktionsbereitschaft sichergestellt ist.

Ein Feuerlöscher muss in der Regel alle zwei Jahre auf seine Funktion überprüft werden.
Die Überprüfung dient vor allem:

  • Der ordnungsgemäßen Funktion des Feuerlöschers.
  • Der Sicherheit des Benutzers eines Feuerlöschers (es wird mit hohen Drücken gearbeitet).

Bei ordnungsgemäßer Überprüfung erhält er eine Prüfplakette, auf der ersichtlich ist, wann der Löscher zuletzt überprüft wurde. Es muss außerdem sichtbar sein, wer den Feuerlöscher überprüft hat. Ein Hinweis auf die "Nächste Prüfung" ist eine freiwillige Angabe.

Das richtige Löschmittel

Feuerlöscher bieten wirksamen Schutz
Jedes Feuer fängt im Kleinen an, wenn es ausbricht. Wird ein Brand rechtzeitig entdeckt, kann dieser mit einem Feuerlöscher gezielt gelöscht werden. Größere Schäden werden verhindert und der Betriebsablauf nur unwesentlich beeinträchtigt, kostenintensive Produktionsausfülle oder Engpässe bei Verkauf und Kundenberatung abgewendet.

Im gewerblichen Bereich kommen unterschiedliche Speziallöscher zum Einsatz. Um Folgeschäden zu vermeiden, sollte nicht nur auf einen ausreichenden Brandschutz geachtet werden, sondern der richtige Feuerlöscher für das jeweilige Einsatzgebiet ausgewählt werden. So bieten Feuerlöscher aus dem Baumarkt zwar einen aktiven Brandschutz, doch können die Löschmittel Folgeschäden an elektrischen Anlagen wie Computern oder Kopiergeräten verursachen.

Wasserlöscher
Beim Wasserlöscher ist nicht die Menge des Wassers entscheidend, sondern die Oberfläche der Wassertropfen. Durch den hohen Druck, der sich beim Auslösen des Feuerlöschers im Behälter aufbaut, wird das Wasser vernebelt. Die feinen Tropfen absorbieren die Wärrneenergie des Feuers, der Brand erlischt. Wasserlöscher sind nur zum Löschen fester Stoffe wie Holz oder Textilien (Brandklasse A) geeignet.

Schaumlöscher
Schaumlöscher sind speziell für den Bürobereich entwickelt worden. Sie ersticken den Brand gezielt, ohne die umliegenden Bereiche zu verschmutzen. Hierbei wird das Feuer durch den Schaum, der sich wie ein dünner Film über den Brandherd legt, gelöscht. Eine erneute Rückzündung wird verhindert. Schaumlöscher sind zum Löschen von Materialen der Brandklasse A und zum Löschen flüssiger bzw. flüssig werdender Stoffe wie Lacke oder Kunststoffe (Brandklasse B) geeignet.

Pulverlöscher
Pulverlöscher, erkennbar an der Aufschrift “ABC-Pulver” beinhalten ein feinpulveriges Salzgemisch, das den Brand einnebelt und erstickt. Der Nachteil: Das feine weiße Pulver verteilt sich, so dass auch die umliegenden Bereiche gereinigt werden müssen. Ferner kann der feine Pulverstaub in elektrische Anlagen eindringen und Korrosion an Metallelementen auslösen.
Pulverlöscher sollten daher nicht in Büroräumen oder in der Nähe von technischen Anlagen eingesetzt werden. Sie eigenen sich für offene Lager und zum Schutz bei Feuerarbeiten. Neben den Stoffen der Brandklassen A und B, löschen Pulverlöscher auch brennende Gase (Brandklasse C).

Kohlendioxid
Kohlendioxid ist ein nichtbrennbares Gas, dass den Luftsauerstoff verdrängt und die Flamme erstickt. Der Vorteil: Kohlendioxid hinterlässt keine Rückstände und ist daher besonders für Brände in elektrischen Anlagen, Büroräumen und Lagern mit hochwertigen Produkten geeignet.

Fettbrandlöscher
Sicher und erfolgreich können Fettbrände nur mit speziellen zugelassenen Fettbrand-Feuerlöschern bekämpft werden. Sie sind speziell für die Bekämpfung von brennendem Frittieröl, Speisefett und Speiseöl entwickelt.
Berufsgenossenschaften schreiben diesen Feuerlöschertyp, der am Aufdruck
“geeignet zum Löschen von Speiseöl- und Speisefettbränden” zu erkennen ist, für gewerblich betriebene Küchen vor.

Weitere Informationen zum Thema Feuerlöscher können im Internet auf der
Seite des Bundesverbandes Feuerlöschgeräte und -anlagen e. V. unter www.bvfa.de und des Bundesverbandes Brandschutz-Fachbetriebe e.V. unter www.bvbf-brandschutz.de abgerufen werden.

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