Fire Control Security
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Brandschutz Dortmund Fire Control Security
Brandschutz Dortmund Fire Control Security 
Zusammenfassung aller Verordnungen, Gesetze, Vorschriften und Richtlinien
Für Betriebe, Hotels, Schulen, Kita's, Behörden, Krankenhäuser, Altenheime, Baustellen, Versammlungs- und Verkaufsstätten
Regelwerke.pdf
PDF-Dokument [207.0 KB]
Arbeitsstättenverordnung (ArbSTättV)
ArbStättV_Juli2010.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Leitlinien zur Arbeitsstättenverordnung
Leitlinien_ArbStaettV_21_03_05.pdf
PDF-Dokument [133.2 KB]
ASR A1.3
Technische Regeln für Arbeitsstätten -Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung-
ASR-A1-3.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
ASR A2.2
Technische Regeln für Arbeitsstätten -Maßnahmen gegen Brände-
ASR-A2-2.pdf
PDF-Dokument [144.5 KB]
ASR A2.3
Technische Regeln für Arbeitsstätten -Fluchtwege und Notausgänge -Flucht- und Rettungsplan-
ASR-A2-3_0.pdf
PDF-Dokument [52.1 KB]
ASR A3.4
Technische Regeln für Arbeitsstätten -Beleuchtung-
ASR-A3-4_0.pdf
PDF-Dokument [163.8 KB]
ASR 13 1.2
Technische Regeln für Arbeitsstätten -Feuerlöscheinrichtungen-
ASR_13_1_2.pdf
PDF-Dokument [90.0 KB]
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
www.vbbd.de_sites_default_files_dateien_[...]
PDF-Dokument [149.2 KB]
Muster-Versammlungsstättenverordnung
MVStättV_2014_0.pdf
PDF-Dokument [166.0 KB]

Gesetzliche Vorschriften für Betriebe

Für jedes Unternehmen, ob Produktionsunternehmen oder Bürobetrieb, das mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt, besteht eine Feuerlöscher-Pflicht! Auch Freiberufler die Aushilfskräfte beschäftigen unterliegen dieser Pflicht. Dabei haben Sie in Deutschland die Arbeitsstättenverordnung mit der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) 13/1,2 sowie das Berufsgenossenschaftliche Regelwerk BGR 133 zu beachten.

Die Feuerlöscher in Ihrem Betrieb müssen spätestens alle zwei Jahre einer sachkundigen Prüfung nach (BetrSichV) unterzogen werden! Alternativ können Sie die Feuerlöscher auch durch Neugeräte ersetzen, da hier die nächste Prüfung wieder in zwei Jahren fällig ist. Der Instandsetzungsnachweis auf dem Gerät gibt Ihnen hierzu Auskunft! Denken Sie an die neuen Hinweisschilder nach EU-Richtlinie!

Auszug aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG):

§ 10 Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen

 

(1) Der Arbeitgeber hat entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen. Er hat auch dafür zu sorgen, daß im Notfall die erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, insbesondere in den Bereichen der Ersten Hilfe, der medizinischen Notversorgung, der Bergung und der Brandbekämpfung eingerichtet sind.

(2) Der Arbeitgeber hat diejenigen Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der nach Satz 1 benannten Beschäftigten müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten und zu den bestehenden besonderen Gefahren stehen. Vor der Benennung hat der Arbeitgeber den Betriebs- oder Personalrat zu hören. Weitergehende Beteiligungsrechte bleiben unberührt. Der Arbeitgeber kann die in Satz 1 genannten Aufgaben auch selbst wahrnehmen, wenn er über die nach Satz 2 erforderliche Ausbildung und Ausrüstung verfügt.

 

Auszug aus den BGV-Vorschriften (BGV A1):

§ 22 Notfallmaßnahmen



(1) Der Unternehmer hat entsprechend § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) die Maßnahmen zu planen, zu treffen und zu überwachen, die insbesondere für den Fall des Entstehens von Bränden, von Explosionen, des unkontrollierten Austretens von Stoffen und von sonstigen gefährlichen Störungen des Betriebsablaufs geboten sind.

(2) Der Unternehmer hat eine ausreichende Anzahl von Versicherten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.

Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (Webseite)
Dies sind die wichtigsten Neuerungen der ASR A2.2
Normale und erhöhte Brandgefährdung

Bisher wurde die Anzahl von Feuerlöschern für alle Brandgefährdungen (Kategorien: niedrig, mittel, hoch) über Tabellen festgelegt. Die bereits in der ASR 13/1,2 definierte geringe Brandgefahr wird nun als Grundschutz festgelegt. Dieser Grundschutz deckt Gefahren, die z.B. bei einer Büronutzung bestehen. Die für diese Grundausstattung erforderliche Anzahl von Feuerlöschern wird eindeutig vorgegeben und richtet sich weiterhin an die Grundfläche der Arbeitsstätte. Neu dabei ist, dass hierfür nur Feuerlöscher die jeweils über mindestens 6 LE verfügen, angerechnet werden dürfen. Dabei darf die Entfernung zum nächstgelegenen Feuerlöscher möglichst nicht mehr als 20 m tatsächliche Laufweglänge betragen. Der Feuerlöscher ist so anzubringen, dass er ohne Schwierigkeiten aus der Halterung entnommen werden kann – idealerweise in einer Griffhöhe von 0,8 m bis 1,20 m. Feuerlöscher sind weiterhin mindestens alle zwei Jahre zu warten.
Die bisher bezeichnete mittlere und große Brandgefahr wird nun als erhöhte Brandgefahr definiert. Allerdings benennt die neue ASR hier keine konkrete Anzahl an Feuerlöschern, sondern fordert eine Gefährdungsbeurteilung bei der zusätzliche betriebs- und tätigkeitsspezifische Maßnahmen ermittelt werden müssen. Zu solchen Maßnahmen kann z.B. die Erhöhung der Anzahl an tragbaren Geräten, die Ergänzung durch fahrbare Löschgeräte oder Wandhydranten oder der Einsatz von Lösch- oder Brandmeldeanlagen zählen. Zusätzlich zu diesen Gefährdungsbeurteilungen sollen auch Maßnahmen aus anderen Verordnungen stärker berücksichtigt werden, wie z.B. der TRGS 800 „Brandschutzmaßnahmen“.

 
Brandschutzhelfer

Die neue ASR A2.2 rückt den Brandschutzhelfer stärker in den Vordergrund. Demnach muss der Arbeitgeber eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten zu Brandschutzhelfern ernennen. Diese ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. I.d.R. gilt ein Anteil von 5% der Beschäftigten als ausreichend. Eine größere Anzahl an Brandschutzhelfern kann bei erhöhter Brandgefährdung, aber auch bei Schichtbetrieben erforderlich sein. Brandschutzhelfer sind alle 3-5 Jahre zu unterweisen. Die ASR legt erstmals auch die Unterweisungsinhalte wie Grundzüge des vorbeugenden Brandschutzes, Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen und Gefahren durch Brände sowie das Verhalten im Brandfall fest. Zusätzliche praktische Übungen für den Umgang wie z.B. mit dem Feuerlöscher und ggf. Wandhydranten sind ebenfalls Bestandteil dieser Unterweisung.

 
Anforderungen für Baustellen

Aufgrund der besonderen Brandgefahren auf Baustellen z.B. durch Schweißen oder Löten ist für jedes eingesetzte Arbeitsmittel ein Feuerlöscher für die entsprechenden Brandklassen mit mind. 6 LE bereitzuhalten.

 
Wandhydranten

Wandhydranten können weiterhin bei der Grundausstattung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern berücksichtigt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann ein Wandhydrant mit 27 LE bei Grundflächen mit mehr als 400m² bis zu einem Drittel der erforderlichen Löschmitteleinheiten angerechnet werden.

 
Brandalarmierung

Erstmals sind in dieser neuen ASR auch die Anforderungen für Branderkennung und Alarmierung geregelt. Der Arbeitgeber hat demnach sicherzustellen, dass die Beschäftigten im Brandfall unverzüglich gewarnt und zum Verlassen der gefährdeten Bereiche aufgefordert werden können. Automatische Brandmeldeanlagen und Alarmierungseinrichtungen sind zu bevorzugen.

 


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